HACCP (Hazard Analysis and Critical Control Point)

Auch vor HACCP gab es in lebensmittelverarbeitenden Betrieben Maßnahmen zur Qualitätssicherung, um die Unbedenklichkeit der Produkte für den Konsumenten sicher zu stellten.

Der zunächst irritierende Ansatz von HACCP ist, dass keine stumpfen Regeln für den Lebensmittelbetrieb definiert werden, sondern eine Methodik zur Verfügung gestellt wird, die den Anwender dabei unterstützt, geeignete Maßnahmen zur Qualitätssicherung für seinen Betrieb zu entwickeln.

Die wichtigste Anforderung von HACCP ist, proaktive Maßnahmen zur Qualitätssicherung einzuführen. Nicht nur das Endprodukt wird einer abschließenden Überprüfung unterzogen, sondern die Qualität aller Grundstoffe und Zwischenprodukte auf Ihrem Weg zum Endprodukt werden berücksichtigt.

HACCP ist somit eine systematische Methode zur Analyse aller potentiellen Gefahren (hazards) innerhalb des Lebensmittelproduktionsprozesses. HACCP unterstützt die Identifikation aller relevanten Punkte innerhalb dieses Prozesses und ermöglicht die Festlegung, welche dieser Punkte kritisch oder bedenklich für den Konsumenten sind.

Für kritisch eingestufte Punkte (CCP Critical Control Point) sind die erlaubten Grenzwerte festzulegen und vorab Punkte zu definieren, die im Übertretungsfall zur Anwendung kommen. Eine adäquate Überwachung (Monitoring) der CCPs stellt die Einhaltung des Verfahrens sicher.

Eine komplette Darlegung und Kommentierung von HACCP an dieser Stelle geht über die Intention dieser Webpräsenz hinaus. Zu HACCP gibt es weiterführende Literatur, die über den Buchhandel zu beziehen ist.

Das Risiko eines Schädlingsbefalls in einem lebensmittelverarbeitenden Betrieb ist ohne Frage als kritischer Punkt einzustufen.

Wir bieten Ihnen den Abschluss von Service-Verträgen an, die im Sinne von HACCP diesen kritischen Punkt abdecken.

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